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Bärlauchbrot mit Bärlauchbutter

Der ideale Frühlingssnack!

Wenn die Vögel wieder anfangen zu zwitschern und uns die ersten Sonnenstrahlen ins Gesicht scheinen, wird die Laune gleich viel besser und man hat wieder Lust an die frische Luft zu gehen. Zu sehen, wie nach dem Winter alles wieder erwacht und anfängt zu blühen und zu leben, ist dabei das Schönste. Lange Waldspaziergänge sind da einfach ein Muss und wer aufmerksam durch den Wald geht, wird mit etwas Glück schon bald Bärlauch finden können. Ein kleiner Tipp: Immer der Nase nach. Der starke Geruch nach Knoblauch ist dabei der Wegweiser. Gibt es also etwas anderes, das so gut in den Frühling passt, wie Bärlauch? Wir glauben nicht und teilen daher unser Lieblingsrezept mit euch.

 

 

Extrem lecker und gesund!

 

Durch die Ähnlichkeit seiner Substanzen wirkt der Bärlauch auch ähnlich dem Knoblauch. Er reinigt die Blutgefäße und wurde in der Volksmedizin gegen Symptome wie Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Schwindel oder kalte Füße und Hände eingesetzt. Außerdem wird durch Bärlauch der Stoffwechsel und die Verdauung angeregt.

 

Zutaten für 1 Brot

 

500 g Weizenmehl/ Typ 550

1 TL Salz

½ TL Zucker

1 Päckchen Trockenhefe (entspricht 7 g)

300 ml lauwarmes Wasser

4 EL Bio-Olivenöl

60 g Bärlauch

3 EL Wasser

Auflaufform/Bräter oder eine Brotbackschale

 

Zubereitung

 

Zuerst Mehl, Salz, Zucker, Hefe und lauwarmes Wasser miteinander vermischen. Danach das Olivenöl unterrühren. Die ganze Mischung zu einem weichen Teig kneten. Den Teig danach 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Währenddessen den Bärlauch gründlich waschen, die Stiele entfernen und klein schneiden. Ob der Bärlauch grob oder fein geschnitten ist, kann nach individuellem Geschmack entschieden werden. Nach den 30 Minuten Gehzeit den Bärlauch in den Teig einkneten und diesen danach weitere 30 Minuten gehen lassen. Währenddessen den Backofen auf 200 °C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Nun den Teig zu einem Brotlaib formen und eine Auflaufform/ einen Bräter oder eine Brotbackschale mit Mehl bestäuben. Den vorgeformten Brotlaib nun in die Form geben und mit einem Messer an 5–6 Stellen einschneiden. Das Brot nun mit 3 EL Wasser einpinseln und danach 55–60 Minuten backen. Nach der Zeit mit der Stäbchenkontrolle kontrollieren, ob das Brot durchgebacken ist.

 

 

Achtung Verwechslungsgefahr!

 

Bärlauch wird sehr leicht mit Maiglöckchen und der Herbstzeitlose verwechselt. Diese beiden Pflanzen sind giftig. Wollt ihr Bärlauch sammeln gehen? Dann achtet auf diese Merkmale. Bärlauch hat matte Blätter, insbesondere eine matte Blattunterseite. Sie sind flach, elliptisch-lanzettlich geformt und wachsen einzeln aus dem Boden, stehen aber trotzdem immer in Gruppen zusammen. Auch lange Blattadern sind ein Hauptmerkmal. Charakteristisch ist der eindeutige Knoblauchgeruch. Mit Fortschreiten des Frühlings, wächst aus der Mitte der Blattgruppe ein oder mehrere Stängel heraus. Dieser ist geziert mit einer Vielzahl an weißen, sternförmigen Blüten.

 

 

Zutaten für die Bärlauch-„Butter“

 

50 g Bärlauch

150 g vegane Margarine

Salz und Pfeffer

Silikoneiswürfelform 

 

Zubereitung

 

Die Margarine sollte Zimmertemperatur haben. Dann lässt sie sich einfacher verarbeiten. Zuerst den Bärlauch waschen und die Blätter gut abtrocknen. Danach die Stiele knapp unter dem Blatt abschneiden und das Blatt klein schneiden. Alternativ kann zum Kleinschneiden auch eine Küchenmaschine verwendet werden. Die zimmerwarme Margarine in eine Rührschüssel geben, den Bärlauch und Salz und Pfeffer hinzugeben. Dann alles gut mit einem Mixer vermischen. Mit einem Messer die „Butter“ in die Silikonform verteilen und diese dann in den Kühlschrank stellen. Wenn die „Butter“ am selben Tag serviert werden soll, sollte eine Kühlzeit von mindestens 2 Stunden eingeplant werden. Wenn die „Butter“ gut durchgekühlt ist, lässt sie sich sehr leicht aus der Form lösen. Alternativ kann man sie auch sehr gut einfrieren und zu späteren Zeitpunkten genießen.

 

 

Mehr vegane Bärlauchrezepte findet ihr hier:

Vegane Rezepte Bärlauch Standorte, Erkennung, Eigenschaften 

 

 

Unser liebstes Bestimmungsbuch für essbare Wildpflanzen lässt euch im Wald ganz sicher nicht allein!

 

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